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100 Jahre Schweizer Grafik

Felsing, U.: Das Erscheinungsbild des Flughafen Köln-Bonn. In: C. Brändle, Menzi, R. & Rüegg, A. (Hrsg.) (2014)
100 Jahre Schweizer Grafik. Museum für Gestaltung Zürich, Baden: Lars Müller.
Das Erscheinungsbild des «Flughafen Köln-Bonn» basiert auf der Permutation von visuellen Zeichen, die in verschiedenen Abstraktionsgraden dargestellt werden. Es beruht auf konstanten Elementen, die in wechselnden Konstellationen sowie in wechselnden örtlichen Kontexten erscheinen. Dadurch wird die konventionelle Leseweise verschoben und Bedeutungsvariation erzeugt. Hauptakteur des Spiels ist das Piktogramm, alle anderen Zeichen beziehen sich auf dieses Element, auf seine spezifischen semantischen und syntaktischen Qualitäten.

Visual Coexistence: Informationdesign and Typography in the Intercultural Field

Baur, R. / Felsing, U. (2020). Visual Coexistence: Informationdesign and Typography in the Intercultural Field. Baden: Lars Müller (SNF: 2010–2015).
Today, designers in all cultures are concerned with the question of how to promote global understanding while maintaining the diversity of languages and writing systems. Ruedi Baur and his research team investigate and analyze visual graphics from different cultures and identify their specific principles of representation. The research was preceded by a comprehensive case study on the coexistence of Chinese and Latin, and Arabic and Latin script. Starting from the question of the conditions for the coexistence of different writing systems, this study extends intercultural visual communication to include knowledge graphics. The publication provides the knowledge and skills necessary to develop an appropriate, differentiated design for the global context.
https://www.lars-mueller-publishers.com/visual-coexistence
https://www.slanted.de/visual-coexistence/

Wechselwirkungen zwischen digitalen und analogen Repräsentationslogiken

Felsing, U.: (2017) Wechselwirkungen zwischen digitalen und analogen Repräsentationslogiken, Zeitschrift für NEUE Kunstwissenschaftliche Forschungen 3 (Digitalisierung).
https://doi.org/https://doi.org/10.11588/nkf.2017.3.33430
https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nkf/article/view/33430/38744
In diesem Beitrag werden Wechselwirkungen zwischen analogen und digitalen Repräsentationsformen untersucht. Dabei werden zunächst die Unterschiede der medialen Bezugsrahmen ‚Druck’ und ‚Internet’ herausgearbeitet und anschließend in Beziehung zu Differenzen von gedruckten und digitalen Bildern gesetzt. Diese Differenzen werden in Hinsicht ihrer Einflussnahme auf unterschiedliche Formen des Handelns mit Bildern – wie Repräsentieren und Rezipieren – bezüglich analoger und digitaler Umgebungen analysiert. Das ‚Wie’ des ‚Zu-Sehen-Gebens’ und des Wahrnehmens der gleichen Bilder in Facebook und im gedruckten Ausstellungsjournal f/stop stehen sich nahezu diametral entgegen, so die These. Während Bilder beim Gestalten eines gedruckten Journals immer wieder angeschaut und das Angeschaute reflektiert werden muss, um es dann in einer neuen Ordnung zu präsentieren, fallen in Facebook ‚Zu-Sehen-Geben’ und Wahrnehmen fast in eins.

Das Buch als Hypertext

Felsing, U. (2016). Das Buch als Hypertext: Zur medialen Prägung von Bildkonstellationen. Kunsttexte.de – Journal für Kunst- und Bildgeschichte. https://doi.org/10.18452/7392

Der Beitrag untersucht das Verhältnis von Bildgefügen und medialem Kontext am Beispiel des Ausstellungskatalogs und Künstlerbuchs Constantin. Er fragt nach theoretischen Möglichkeiten, Bildgefüge in Bezug zu ihrem spezifischen medialen Zusammenhang zu beschreiben. Auf welche Weisen werden Bezüge zwischen Bildern hergestellt und inwiefern prägt das buchmediale Bezugssystem diese Bildgefüge? Im Anschluss an Nelson Goodmans Symboltheorie werden unterschiedliche Bezugnahmepraktiken erläutert. Goodmans Begriff der Bezugnahme ist so weit gefasst, dass sich über ihn sowohl die Interaktion zwischen den Bildern als auch das Verhältnis von Bildgefüge und Buchmedium bestimmen lässt. So etwa über den Begriff der ‚Anspielung‘, der ‚Variation‘ und über ‚Multiple und komplexe Bezugnahmen‘. Über die Exemplifikation buchspezifischer Merkmale nehmen die Bilder Bezug auf den medialen Kontext. Constantin präsentiert die gleichnamige Installation von Olaf Nicolai, die er für den Kunstraum Dornbirn, Österreich entwickelt hat und die dort von August bis November 2006 gezeigt wurde. Das Zentrum des Katalogs bildet ein ganzseitiges, gerahmtes Installationsfoto, das die Installation, eine Leichtwindanlage in der Montagehalle zeigt. Um dieses Foto in der Mitte des Katalogs spannt sich ein Kräftefeld, das aus drei untereinander korrespondierenden Teilkomplexen – ‚Figur – geometrisch‘, ‚Constantin‘ und ‚In space‘ – montiert wurde. Diese Konstellation eröffnet die unterschiedlichsten Interpretationsmöglichkeiten, denn sie ist, wie Felix Thürlemann unter dem Begriff Hyperimage erläutert, „aus autonomen Einzelwerken zusammengesetzt“. Wie entstehen dennoch Bezüge innerhalb der Bildgefüge und welche Rolle spielt dabei das Buchmedium? Schafft es nicht gerade Festigkeit, Abgeschlossenheit und Begrenztheit und damit einen Gegenpol zum offenen Interpretationsraum? Druck, Bindung und Seitenfolge fixieren und stabilisieren die Auswahl der Themenaspekte, ihre spezifische Anordnungslogik und die damit getroffenen bildlichen Aussagen. Dieser Finalisierung arbeiten die multiplen und komplexen intertextuellen Bezugnahmen in Constantin jedoch konsequent entgegen. Die Bezüge erzeugen Offenheit und Mehrdeutigkeit, sie halten die bildlichen Aussagen in der Schwebe. Die kontinuierlichen Bedeutungsverschiebungen werden dabei von unterschiedlichen Darstellungsmodalitäten (technischen Zeichnungen, Filmstills und Fotografien) unterstützt.

Typografische Monatsblätter

Baur, R. / Felsing, U. (ed.) (2012): Typografische Monatsblätter: Die Koexistenz der chinesischen und lateinischen Zeichen. Muttenz: Schwabe 4/5.

Identitäten und Differenzen

Mitarbeit am Volume 4 «Identitäten und Differenzen», in: André Vladimir Heiz (2012), Grundlagen der Gestaltung, Sulgen: Niggli.
http://www.niggli.ch/de/grundlagen-der-gestaltung.html
https://www.slanted.de/beitrag/grundlagen-der-gestaltung/

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Dynamische Erscheinungsbilder

Felsing, U. (2009) Dynamische Erscheinungsbilder im kulturellen und öffentlichen Kontext. Baden: Lars Müller.
https://www.lars-mueller-publishers.com/dynamic-identities-cultural-and-public-contexts

This publication studies methods for creating flexible looks for public and cultural institutions. The classic logos normally used by companies are the result of a unique process of compression and abstraction. By contrast, flexible looks do not conceal their diverse components of identity in a logo, forming instead a complex family of symbols from them. In the combination of a basic logo and a family of symbols, the look is in a position to represent the fundamentals (the philosophy of the institution, its program) and the specifics (e.g., temporary exhibitions and events). The author describes the effect and potential of looks and offers the criteria that distinguish fully developed, dynamic looks. Case studies of famous designers such as Karl Gerstner and Ruedi Baur enhance the analysis.

Die Publikation untersucht Verfahren zur Bildung flexibler Erscheinungsbilder für öffentliche und kulturelle Einrichtungen. Klassische Logos, wie sie üblicherweise für Firmen verwendet werden, sind das Resultat eines einmaligen Verdichtungs- und Abstraktionsvorgangs. Im Gegensatz dazu verbergen flexible Erscheinungsbilder die vielfältigen Komponenten der Identität nicht in einem Logo, sondern bilden aus ihnen eine komplexe Zeichenfamilie. Mit der Kombination von Basislogo und Zeichenfamilie ist das Erscheinungsbild in der Lage, das Grundsätzliche – die Philosophie der Institution, ihr Programm – und das Spezifische zu repräsentieren. Die Autorin beschreibt die Wirkung und Potentiale von Erscheinungsbildern und bietet die Kriterien an, die ausgereifte dynamische Erscheinungsbilder auszeichnen. Fallstudien von bekannten Gestaltern wie Karl Gerstner und Ruedi Baur dienen der Vertiefung der Analyse.

Desorientierung / Orientierung 1

Herausgegeben von Ruedi Baur, Stefanie-Vera Kockot, Clemens Bellut, Ulrike Felsing und Andrea Gleiniger. Baden, Lars Müller Publishers 2001.
Designers, graphic artists, architects, and urban planners are now confronted with the tasks of signage, route management, and information and orientation systems. With this book they can profit from a broad view of phenomena related to disorientation– disorientation in scientific disciplines, in our environments. On the one hand, this should make it possible to benefit from attitudes to the topic derived from experience and to move from confusion to visual reflection. On the other, it will enable scholarly disciplines to explore the formation of categories that can move things forward.
https://www.lars-mueller-publishers.com/des-orientierung-dis-orientation-dés-orientation-1

Desorientierung-Orientierung-Bildteil-1

Abstract (Design research and Future)

Felsing was an author, editor and designer for a special issue (number 20, 2005) of the Swiss architecture magazine Abstract (Design research and Future) and for the exhibition Le lointain n‘existe plus at Abstract in Lausanne.

Mit einem Call for entries wurden gestalterische und künstlerische Ideen, Entwürfe und Denkansätze angefragt: Wie werden wir Wissen erwerben, weitergeben und speichern? Wie werden wir soziale und politische Strukturen und Prozesse gestalten? Wie werden wir kommunizieren? Wie werden wir Differenzen wahrnehmen? Wie werden wir wohnen und uns fortbewegen? Wie wird die Welt im Jahr 2050 aussehen und was können GestalterInnen dazu beitragen?

Abstract